EEG-Gesetz

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Die Nutzung von Solarenergie bietet doppelte Vorteile: einerseits die Möglichkeit, das eigene Nutzwasser zu erwärmen, andererseits die Chance, durch die Einspeisung erzeugter Energie ins Stromnetz zusätzliches Einkommen zu generieren. Dies wird durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ermöglicht.

Das EEG trat am 29. März 2000 unter der damaligen rot-grünen Bundesregierung in Kraft und zielte darauf ab, den Anteil erneuerbarer Energien bis 2010 zu verdoppeln. Es garantiert eine Mindestvergütung für Strom aus Solaranlagen, die von den Stromnetzbetreibern an die Anlagenbesitzer gezahlt werden muss. Zudem ist der Stromnetzbetreiber verpflichtet, die erzeugte Solarenergie abzunehmen.

Im Zuge politischer Entscheidungen wurden die Vergütungssätze nach dem EEG in den Jahren 2009 und 2010 auf Drängen der CDU/CSU jeweils um 10 Prozent gekürzt. Zum damaligen Zeitpunkt betrug die Vergütung 50,62 Cent pro Kilowattstunde. Die aktuellen Konditionen und Vergütungen können variieren, weshalb es empfehlenswert ist, sich über die neuesten Regelungen direkt zu informieren. Mehr zum Erneuerbare-Energien-Gesetz finden Sie hier.