Einspeisezähler – Netzgekoppelte Solaranlagen brauchen ihn!

Nach der Einführung des erneuerbare-Energien-Gesetzes sind netzgekoppelte Photovoltaikanlagen, auch bekannt als Solaranlagen, verpflichtet, mit einem Einspeisezähler ausgestattet zu werden. Dieser Zähler wird neben dem herkömmlichen Verbraucherzähler installiert und misst die von der Solarstromanlage erzeugte Energie, die ins öffentliche Netz eingespeist wird.

Die Kosten für die Installation und Wartung des Einspeisezählers trägt der Anlagenbetreiber vollständig, und der Netzbetreiber berechnet ihm entsprechende Gebühren dafür, üblicherweise in Form einer monatlichen Gebühr. Der Einspeisezähler bleibt Eigentum des Netzbetreibers. Durch regelmäßiges Ablesen des Einspeisezählers kann die Leistung und Rentabilität der Solaranlage überprüft werden.

Es ist ratsam und empfohlen, ausschließlich private Einspeisezähler zu verwenden und keine Zweiwegzähler oder Zweirichtungszähler einzusetzen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Durch private Einspeisezähler kann der Strombezug und die Stromlieferung beeinflusst werden. Dies erleichtert beispielsweise den Wechsel des Stromanbieters im Vergleich zu Kombinationszählern.

Für Kombinationszähler gibt es derzeit keine einheitliche Regelung, wie sie abgerechnet werden sollen.

 

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